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Delf Slotta
Delf Slotta, geboren 1958 in Göttingen (Niedersachsen), beschäftigt sich seit über drei Jahrzehnten haupt- und ehrenamtlich mit landeskundlichen, ökologischen und planerischen und hier im Besonderen landesgeschichtlichen bzw. industriekulturellen Fragestellungen. Der zweite Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Jugend- und Erwachsenenbildung, in denen er sich zur Vermittlung seiner Anliegen engagiert.

Delf Slotta - 2009Der diplomierte Geograph ist Regierungs-Direktor im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes. Zuvor war er viele Jahre in den saarländischen Ministerien für Umwelt, für Bildung, Kultur und Wissenschaft sowie in der Staatskanzlei des Saarlandes tätig. Seit Juli 2001 arbeitete Delf Slotta bei der auf dem Gelände der ehemaligen Grube Göttelborn (Gemeinde Quierschied) ansässigen und von der saarländischen Landesregierung zum damaligen Zeitpunkt gegründeten Gesellschaft „Industriekultur Saar“ (IKS) unter anderem als Leiter des Projekts „Netzwerk der Industriekultur Saarland“. Seit April 2011 ist Delf Slotta nunmehr Leiter des Referats „Lenkungskreis Bergbauflächen“ im Wirtschaftsministerium des Saarlandes, das die Arbeiten im Umgang mit den Hinterlassenschaften des Steinkohlenbergbaus im Saarland moderiert und koordiniert. 2010 ist Slotta zudem zum Direktor des „Instituts für Landeskunde im Saarland“ bestellt worden, das im Zechenhaus des ehemaligen Bergwerks Reden in Landsweiler-Reden (Gemeinde Schiffweiler) seinen Sitz hat.

Delf Slotta - Völklinger Bergbautage Wichtigster Gegenstand der wissenschaftlichen und öffentlichkeitsorientierten Aktivitäten von Delf Slotta sind landesgeschichtliche und industriekulturelle Themenstellungen im Saarland und in der angrenzenden Region Lothringen-Luxemburg. Ausgehend von der an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken im Fachbereich Kulturgeographie entstandenen Diplomarbeit (1987), die sich den räumlichen Auswirkungen des Steinkohlenbergbaus auf die zwischen Saarbrücken und Neunkirchen gelegene Industrielandschaft des sogenannten Saarkohlenwaldes widmete, wurden vor allem der saarländische und der ostlothringische Bergbau auf Steinkohlen und das Eisenhüttenwesen der Region zu seinen Spezialgebieten.Delf Slotta Buchvorstellung Zahlreiche Bücher, Artikel, gutachterliche Stellungnahmen, Ausstellungen, Inventarisierungs- und Forschungsarbeiten zu diesen Themenkomplexen haben ihn national und international als Kenner und Bewahrer der bergbaulichen und hüttenmännischen Kunst und Kultur bekannt werden lassen. Mit Vorträgen und Führungen zu Zeugnissen der Industriekultur und der Landesgeschichte hat er sich in der breiten Öffentlichkeit einen Namen gemacht.

Delf Slotta - Ensdorf-DuhamelDelf Slotta zeichnet unter anderem für mehrere kommunale bzw. in der Trägerschaft von privaten Institutionen entstandene Industriekulturprojekte verantwortlich. So entwickelte er für die Kreisstadt Neunkirchen/Saar, die Stadt Friedrichsthal, die Mittelstadt Völklingen und die Gemeinde Schiffweiler umfassende Konzepte zur Dokumentation und Vermittlung lokaler und regionaler industriegeschichtlicher Sachverhalte und Zusammenhänge. Als Ergebnis entstanden unter anderem die „Neunkircher Grubenwege“ und die „Schiffweiler Bergbauwege“, die sowohl der einheimischen Bevölkerung als auch den Gästen des Saarlandes die industriewirtschaftlichen Wurzeln des Landschaftsraums präsentieren. Demgegenüber entstand der von Delf Slotta mitentwickelte „Bergbauweg Bexbach-Wellesweiler“ in der Zusammenarbeit ehren- und hauptamtlicher Träger. In den Ausstellungen „Zeitsprünge – Leben in einer Industrieregion“ (für den Stadtverband Saarbrücken), „Bergbau und Landschaft“ (Dauerausstellung für das Saarländische Bergbaumuseum Bexbach), „Alt-Industrien – Neu entdeckt“ (für den Verkehrsverein Neunkirchen), „Industriekultur im Stadtverband Saarbrücken" (für den Stadtverband Saarbrücken), „Bergbau in Quierschied“ (für den Förderverein Heimatmuseum Quierschied e.V.) und Führung Grube Göttelborn„Neunkirchen – die Stadt und ihr Eisenwerk auf historischen Ansichtskarten 1890-1945“ (für den Verkehrsverein Neunkirchen) stellte Delf Slotta sein Verständnis und seine Philosophie der Behandlung und Kommunikation industriegeschichtlicher Sachverhalte zur Diskussion. Slotta wirkte zudem als Kurator bei der Ausstellung „Kohle“, die am Zukunftsort Reden im Rahmen des Projekts „Best of Nature“ als Beitrag für das Kulturhauptstadtjahr 2007 – Luxemburg veranstaltet wurde. Slotta ist zudem Mitglied des Lenkungskreises, der die Ende 2012 im Zechenhaus Reden eröffnete Ausstellung „Das Erbe“, die aus Anlass der Beendigung des saarländischen Steinkohlenbergbaus am 30. Juni 2012 von der Landesregierung in Auftrag gegeben worden ist, konzeptionell begleitet hat.

Blaues Sofa, SulzbachEine Vielzahl weiterer Projekte und Initiativen hat Delf Slotta in musealen Einrichtungen, in Vereinen und gemeinsam mit Institutionen, die sich dem kulturellen Erbe der Großregion Saar-Lor-Lux verpflichtet fühlen, durchgeführt. Dabei wirkt er in zahlreichen Vereinen, Organisationen und Gremien in exponierten Funktionen (Vorstände, Fachbeiräte, Kuratorien etc.). Delf Slotta ist so beispielsweise Vorstand sowie Fachbeirat im „Saarländischen Bergbaumuseum Bexbach“, Vorstand der Stiftung Rechtsschutzsaal, seit Jahren in der Initiative Völklinger Hütte tätig, Vorstand der „Initiative Kokereigasmaschinenzentrale Neunkirchen-Heinitz“, 2. Vorsitzender des Fördervereins Historische Grubenanlage Itzenplitz, Stv. Vorsitzender des „Fördervereins Glaskultur“, Mitglied im Beirat der Evangelischen Akademie im Saarland, Mitglied im Kuratorium des Fördervereins „BergbauErbe Saar“ und Mitglied im Stiftungsrat der Förderstiftung Walter Bernstein, die sich dem Vermächtnis des bekannten saarländischen Industriemalers verpflichtet fühlt.

Kulturring BischmisheinZum Weitertragen und zur Vermittlung seiner Interessenslagen hat sich Slotta schon während seines Studiums der Jugend- und Erwachsenenbildung gewidmet. Seit 1982 ist er als Dozent für die Themen „Landesgeschichte und Industriekultur der Saar-Lor-Lux – Region“ und „Länderkunde“ (Schwerpunkte: Nepal, Island und Hawaii) an mehreren saarländischen Volkshochschulen tätig. 1987 wurde ihm die ehrenamtliche Leitung der Volkshochschule Halberg, die als Einrichtung des Regionalverbandes Saarbrücken in acht Saarbrücker Stadtteilen die Erwachsenenbildung unterstützt, übertragen. Diese führte er über 25 Jahre lang bis Oktober 2012. Im Juli 2005 ist Delf Slotta in seinem Wohnort Bischmisheim zum Vorsitzenden des „Kulturringes Bischmisheim e.V.“, dem Dachverband der39 örtlichen Vereine und anderen Kulturträger dieses Saarbrücker Ortsteiles, gewählt worden. Der Kulturring gilt auch im landesweiten Maßstab als „kultureller Leistungsträger“. In Bischmisheim ist Slotta seit August 2009 zudem Vorsitzender des Stiftungsrates der zum damaligen Zeitpunkt neu gegründeten „Stiftung Schinkelkirche Bischmisheim“. Wesentlicher Stiftungszweck ist der Erhalt des berühmten, 1822-1824 erbauten evangelischen Schinkelbaus, der mit seiner oktogonalen Form aus dem Rahmen der Kirchen in der näheren und weiteren Umgebung fällt und das Bischmisheimer Wahrzeichen darstellt.

Stiftung Schinkelkirche BischmisheinDarüber hinaus referiert Delf Slotta regelmäßig in Fort- und Weiterbildungsseminaren von Gewerkschaften, Akademien, Stiftungen oder der Arbeitskammer des Saarlandes. Für mehrere (auch) touristisch orientierte Projekte, so die Neunkircher Grubenwege, die Schiffweiler Bergbauwege, den Neunkircher Hüttenweg oder das Saarländische Bergbaumuseum Bexbach, den Zukunftsstandort Göttelborn und das von der Europäischen Union ko-finanzierte Projekt des „Brennenden Berges“ in Dudweiler bzw. Sulzbach hat Slotta zudem Programme zur Aus- und späteren Weiterbildung von Fremden- und Gästeführern entwickelt und entsprechende Ausbildungskurse durchgeführt.

EV. Kirchentag 2007Seit Jahren arbeitet Delf Slotta eng mit der RAG AG (vormals im Saarland: Saarbergwerke AG) zusammen. In der früheren Konzernzeitschrift „Steinkohle“ hat seine monatlich erscheinende Rubrik „Wahrzeichen des Saarbergbaus“ eine große und feste Leserschaft gewonnen, gleiches gilt für seine Autorentätigkeit im renommierten „(Saarbrücker) Bergmannskalender“, der von der RAG AG jährlich herausgegeben wird. Ähnlich sind Delf Slotta’s Arbeiten in der Presse des Landes und hier vor allem für die „Saarbrücker Zeitung" (SZ) motiviert. Mit seiner SZ-Beitragsfolge „Industriekult(o)ur – Entdeckungsreisen zu industriekulturellen Attraktionen in der nahen Umgebung“ wirbt er dort für das Thema „Industriekultur“. Zahlreiche Buchprojekte und Publikationen erläutern das breit gefächerte Arbeitsgebiet von Delf Slotta

Kulturpreis Regionalverband SaarbrückenDelf Slotta’s umfassendes Wirken hat große öffentliche Beachtung gefunden und ist bereits mehrfach von verschiedener Seite und in unterschiedlicher Weise gewürdigt worden. Ihm wurde vom „Landesverband Saar der Berg-, Hütten- und Knappenvereine des Saarlandes“ in Würdigung seiner Verdienste um die berg- und hüttenmännische Traditionspflege im Saarland der Titel des Ehrenhauers (2003) verliehen. Als Experten für Industriekultur hat ihn der Minister für Umwelt im Juni 2005 in den „Landesdenkmalrat des Saarlandes“ berufen, wo er zwischenzeitlich auch als Vorstand tätig war. 2008 erhielt er den Kulturpreis des Regionalverbandes Saarbrücken in Würdigung seiner kulturellen Verdienste. 2011 wurde Delf Slotta vom Bergmannsverein „Glück Auf“ Fischbach-Camphausen 2000 e.V. nochmals zum Ehrenhauer ernannt. Im Jahr 2012 wurden Ihm diese Ehrentitel in Würdigung seiner Verdienste um die bergmännische Traditionspflege und die Industrie- und Bergbaukultur im Saarland auch vom Bergmannsverein Heiligenwald e.V. und vom Knappenverein St. Barbara Bildstock e.V. verliehen.

Betzenberg KaiserslauternBVB DortmundAbschließend: Was ist Delf Slotta besonders wichtig? Natürlich seine Frau Astrid und seine Tochter Christina! Und er pflegt neben seinen bereits genannten Interessen - so gut es geht - vier weitere Hobbys: da gibt es den Fußball und den 1. FC Kaiserslautern, dem er als Fan durch „dick und dünn“ folgt. Der Weg auf den „Betze“ ins Fritz-Walter-Stadion ist stets „Pflicht“. Da gibt es dann das Reisen. Vor allem Nepal, Island, Frankreich, Italien, Deutschland und generell „Hochgebirgslandschaften“ stehen bei Delf Slotta als Ziele hoch im Kurs. Da gibt es zudem das Fotografieren, wenn auch ohne „künstlerischen Anspruch“. Und schließlich ist Delf Slotta begeisterter Sammler - von landeskundlicher Literatur, von bergmännischen Utensilien, von Bildender Kunst und von …..

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